Die Pfarrkirche Sins stellt mit dem Gemeindehaus (ursprünglich Sitz der Verwaltung des Klosters Engelberg) und der Unteren Kaplanei den historischen „Kern“ der Bürgergemeinde dar.
Die Pfarrei Sins soll nach Sagen und Erzählungen eine uralte Pfarrei sein und wird erstmals 1245 schriftlich erwähnt. Man vermutet aber mit Recht, dass bereits schon 990 eine Marien-Kirche an dieser Stelle stand. Die ursprüngliche Pfarrei erstreckte sich von Risch (ZG) bis Rickenbach (bei Merenschwand) und umfasste die Gemeinden Auw (inkl. Rüstenschwil), Mühlau und Abtwil.
| 1493 |
Einweihung einer neuen Kirche durch Koadjutor des Bischofs von Konstanz. Von diesem Gebäude ist noch das Turmgeschoss und das Sakramentenhäuschen erhalten.
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| 1608 |
Abschluss der Erweiterungs- und Umbauarbeiten und Einweihung
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| 1633 |
Pfarrei Sins geht über in den Besitz des Klosters Engelberg (Patres walten bis 1849 als Pfarrer und Statthalter in Sins).
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| 1638 |
Pfarrei Auw trennt sich von Sins.
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| 1712 |
Kirche wird während dem Ersten Villmergerkrieg zum Kriegsschauplatz und wird massiv beschädigt.
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| 1748 |
Pfarrei Abtwil wird selbständig
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| 1753 |
Neu-Einweihung der Kirche zu Ehren „Maria Geburt“ durch den Koadjutor des Bistums Konstanz
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| 1770 |
Einbau einer grossen Orgel
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| 1866 |
Kloster Engelberg verzichtet auf „Kollaturrecht“ an der Pfarrei Sins.
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| 1876 |
Weihe der heutigen sechs Turmglocken
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| 1878 |
Mühlau
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| 1906/07 |
Erste Gesamtrenovation
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| 1964/68 |
Innenrenovation; zusätzlich wird die 7. Glocke im Turm aufgehängt.
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| 1997/99 |
Aussenrenovation |